Krankenpflege und Sorge für die Schwachen weisen bei der katholischen Kirche in Leimen eine lange Tradition auf. Kümmerten sich seit 1910 Franziskanerinnen darum, so haben seit dem 1. Okt. 1979 indische Karmelitinnen im Haus Karmel diese Arbeit übernommen. Der Konvent der Karmelitinnen in Leimens Bgm.-Lingg-Str. geht auf eine Initiative des ehemaligen Pfarrers Herbert Blümle zurück.
Begonnen hatte es ganz bescheiden mit nur zwei, heute leben im Haus Karmel acht Schwestern. Vier Schwestern arbeiten in der ökumen. Sozialstation Leimen-Nußloch-Sandhausen mit und betreuen kranke und alte Menschen. Zwei weitere arbeiten im Alten- und Pflegeheim Dr.-Ulla-Schirmer-Haus, eine arbeitet im Bethanien-Krankenhaus, und eine weitere versorgt den Haushalt.

Quelle: privat
Das Haus Karmel, bis Mitte der 1930er Jahre Pfarrhaus der katholischen Gemeinde und später Kindergarten und Schwestern-Station, verfügt auch über eine eigene Kapelle. Sie wurde in Eigenarbeit der Pfarrgemeinde und dank Spenden errichtet, wie das Haus zusammen mit der politischen und den Nachbargemeinden renoviert wurde. Die Kapelle ermöglicht es nicht nur den Schwestern, darin eine betende Gemeinschaft zu sein, sondern steht den Gläubigen offen bei den dort stattfindenden Gottesdiensten mit Rosenkranz oder zur sonntäglichen Abendandacht mit Rosenkranz.
Zwischen den Kirchengemeinden Herz-Jesu Leimen, St. Peter Gauangelloch und dem Schwesternkonvent in der indischen Diözese Ernakulam konnte zwischenzeitlich eine Patenschaft für behinderte Kinder aufgebaut werden.
Haus Karmel
Bgm.-Lingg-Str. 2
69181 Leimen
Tel. 06224 74155
